Ein mittelständisches Software-Unternehmen entwickelt seit Jahren eine SaaS-Plattform mit eigener ML-gestützter Anomalieerkennung. Bisher ohne Förderung. Wir haben den ersten BSFZ-Antrag begleitet und 285.000 € Forschungszulage für ein Geschäftsjahr realisiert.
Die Kerntechnologie der Plattform — eine Echtzeit-Anomalieerkennung auf Streaming-Daten — erfüllt die Frascati-Kriterien klar. Drei zentrale technische Unsicherheiten waren in der Entwicklung zu lösen:
Sechs der acht Entwickler haben anteilig an dieser Kernkomponente gearbeitet — mit FuE-Anteilen zwischen 35% und 80%.
| Position | Wert |
|---|---|
| FuE-Personalkosten (Steuerbrutto, anteilig) | 620.000 € |
| + 20% Gemeinkostenpauschale | 124.000 € |
| = Bemessungsgrundlage | 744.000 € |
| × 35% (KMU-Satz) | 260.400 € |
| + GF-Eigenleistung (anteilig, max. 100 €/h) | 24.600 € |
| Forschungszulage gesamt | 285.000 € |
Erkenntnis für den Mandanten: Die Forschungszulage ist keine Einmal-Förderung. Das Unternehmen kann sie jedes Jahr neu beantragen, solange die FuE-Komponente weiterentwickelt wird — und kann darüber hinaus 2022–2025 rückwirkend für weitere 3 Jahre nachfordern.
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